LRS / Legasthenie-Test

Informationen zur LRS-Diagnostik

Die Testung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) oder Legasthenie umfasst in der Regel eine ausführliche Anamnese sowie die testdiagnostische Erfassung der spezifischen Lese-und Rechtschreibleistung. Findet eine qualitative Auswertung dieser Tests statt, was bedeutet, dass die individuellen Fehlerschwerpunkte erfasst werden, so können diese Tests als Grundlage zur Erstellung eines persönlichen Therapieplans dienen. Die entsprechende Diagnostik kann zum Beispiel von spezialisierten Lerntherapeuten oder auch online durchgeführt werden.

Soll jedoch die Diagnose „Legasthenie“ gestellt werden, zum Beispiel als Grundlage für einen Nachteilsausgleich in der Schule oder als Basis zur Finanzierung von Therapiemöglichkeiten, so kommt zu den oben genannten Diagnostikinstrumenten in der Regel noch eine Intelligenzdiagnostik hinzu. In diesem Fall steht eine quantitative Auswertung (zahlenmäßiger Vergleich der erreichten Ergebnisse mit einer Vergleichsgruppe) im Vordergrund. Durchgeführt wird die Diagnose einer Lese-Rechtschreibstörung beispielsweise von Ärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder von spezialisierten Psychotherapeuten.